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London, London, London

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Medien, Mozilla, Persönlich

Vom 25. – 27. Oktober fand wieder das Mozillafestival in London statt. Auch in diesem Jahr habe ich mir den Wahnsinn angesehen und mitgemacht. Wer grade nicht weiß, worüber ich rede: Letztes Jahr war ich auch schon da und habe darüber geschrieben.

Mit knapp 1.500 Besuchern war dies das bisher größte Festival. Die Teilnehmer waren eine bunte Mischung aus Internetexperten und Journalisten, Künstlern, Lehrern, Programmierern und vielen, vielen anderen, die sich für die Zukunft des Internets einsetzen. Drei Tage lang hat man förmlich gesehen, wie die Köpfe der Anwesenden qualmten und die Ideenfunken nur so sprühten. Überall waren kleine und größere Trüppchen von Menschen zu sehen, die gemeinsam Ideen gesponnen haben, um dem Ziel einer Welt mit webkompetenten Menschen ein Stückchen näher zu kommen.

Aber was genau hab ich da gemacht?

Es gab wieder einmal unglaublich viele Workshops zur Auswahl. Ich bin bei einer Gruppe gelandet, die sich „Localizer“ nennen. Sie sind damit beschäftigt, die Webmaker-Seite in andere Sprachen zu übersetzen. Dort bin ich dann irgendwie auch für den Rest der Zeit hängen geblieben und habe sozusagen das ganze Wochenende mit Übersetzen verbracht – ins Deutsche natürlich. Dafür haben wir die Übersetzungsanwendung Transifex genutzt. Das erleichtert den Workflow und es macht Spaß zu knobeln, wie man die Texte am besten übersetzt. Es geht ja nicht nur darum, wortwörtlich, sondern auch in ein gutes, natürliches Deutsch zu übersetzen.

Bevor wir am Samstag losgelegt haben, waren die Inhalte zu 16 Prozent ins Deutsche übersetzt. Am Sonntagabend, nach fleißigem Einsatz, waren wir dann schon bei 25 Prozent, was ein wirklich sehr guter Fortschritt ist.

Ich werde auch weiterhin freie Minuten nutzen, um Teile zu übersetzen, damit Webmaker auch für uns in Deutschland populärer werden kann.

 localizer

Nebenbei habe ich eines der Projekte, das ich bei einem Praktikum entwickelt hatte, wieder online gestellt und ebenfalls gleich ins Deutsche übersetzt. Also wer gerne CSS-Positionierung üben möchte, kann dies hier gerne tun.

Ich habe viele neue Erfahrungen und Inspirationen gesammelt. Ich habe mich mit vielen verschiedenen Menschen unterhalten, die aus den unterschiedlichsten Bereichen kamen.  Ich habe gelernt, dass, egal wie verrückt eine eigene Idee zu sein scheint, etwas Tolles daraus werden kann, wenn man den Gedanken mit anderen teilt und daran arbeitet. Vor allem in einer Community wie dieser ist es ein Leichtes, Menschen zu finden, die einem helfen wollen. Viele haben mir auch von ihren Ideen erzählt und wollten meine Meinung dazu hören. Es herrscht ein stetiger Austausch – und das finde ich wirklich toll.

Es war wirklich wieder eine schöne Zeit in London und hoffentlich kann ich auch im nächsten Jahr wieder sagen „Ahoi MozFest!“

people

1 Kommentar

  1. Hallo Anne,

    bin über das Showcase von Elmastudio auf deine Seite gelangt und bin von den Farben und der Gestaltung sehr begeistert. Mach weiter so! Archja, mach dir um den Realschulabschluss keine Gedanken, das was zählt ist was du kannst!

    Gruß Patrick

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